Thomas Joch

       
 


Marcel Kujat


Olaf Brenn


Carlo Jobst


Iris Oblonczek

   

Carlo Jobst [8.3.1973]

Warum gerade Carlo am 8.3.1973 das helle Licht der Welt erblickte, weiss nur seine Mutter. Frauentag eben. Ohne jetzt der weltweit agierenden Feminismuskoaltion zu nahe ans Leder zu wollen - Carlo hat eigentlich mit dem Frauentag nur wenig am Hut.

Aufgewachsen in Greifendorf in der Nähe von Mittweida (Sachsen) hat er bereits in jungen Jahren gewusst, was es heisst Parties zu feiern. Jeder halbwegs coole Bursche in der Umgebung kannte Carlo, der sich oft konträr gegen die Vorstellungen seiner Mutter zu altersgemäßen Genüssen hingab. Dies ging soweit, dass heute noch (man beachte, es sind ca. 15 Jahre vergangen) Landsleute, die zum Praktikum bei Kapelan antreten an den Namen Carlo Jobst erinnern. Da leider keiner der Mitfeierer diese Jugendtage des Herrn Jobst kennst, kann man nur munkeln. Zumindest kommt diese frühe Orientierung hin zur Feierwütigkeit uns heute als 150jahrewir zu Gute.

Nach der Schulausbildung kommt die Entscheidung hin zu höherem: Abitur und Beruf in Erfurt als Landmaschinenschlosser mit Abitur. Bahnberechende Bekanntschaften wie Olaf und Leo stammen aus dieser Zeit und führen immerhin dazu, dass ihr am 12.04.2003 eine kleine Party erlebt. Wir erinnern uns an so manche lustige Begebenheit aus den alten Tagen. Diverse Flussballspiele geben gegen die Parallelklasse (in der Leo war), die Carlo mit seinem Tatendrang immer zum Sieg führte sowie so manche Party, die er mit seinem Zerrwanst (Akkordeon) stimmungsvoll begleitete. Selbst heute noch, wenn Carlo seinen Stimmungsverstärker auspackt, rutsch man zusammen und stimmt die alten Lieder an. Auch wenn er ewig die selbstgeschriebenen Lieder versucht anzustimmen, die keiner mitsingen kann, so kommt bei Klassikern wie dem Rennsteiglied oder anderen russischen Volksweisen immer eine Gemütlichkeit auf, die so manche andere Party vermissen lässt. Bittet ihn um eine Einlage. Irgendwie muss es ihm selbst immer sehr warm ums Herz werden, wenn er spielt, das er selbst eine Abkühlung im durch Bootsverkehr stark beeinträchtigen Wasser im Hafen von Ajaccio (Korsika) vorzieht. Nun ja - the show mut go on. Aber greifen wir nicht vor.

In Erfurt wurde uns schnell klar, Carlo ist ein Praktiker. Ob es darum ging, seinen Mitabiturenten eine gewollte Verletzung ausreichend für eine Krankschreibung zu verschaffen oder einen Hamster im Wohnheim über die Runden kommen zu lassen, alles hat er gemeistert. Diverse Parties in der PH (Pädagogische Hochschule in Erfurt) sorgten immer für eine Menge Spass - und Erfahrungspotential. Ja man kann sogar sagen, Carlo hat - wenn auch spät in Erfurt seine dritte Schwimmstufe wiederholt. Man sollte eigentlich denken, das man im Alter von immerhin 18 Jahren doch des Schwimmens mächtig sein sollte, aber Carlo liebt den schwierigen Weg. Mehr dazu von ihm selbst - so er sich noch erinnern kann.

Das eigentliche Ziel der Ausbildung - die Aneignung von Wissen hat er stets zur Verblüffung der Anwesenenten vollbracht. So war es ihm vergönnt, die Anbauprüfung von Einspritzpumpen an Dieselmotoren mit einer hervorragenden Leistung zu beenden. Auch den Motoranlasstest am K700 hat mit einer 1.0 bestanden. Diese analytische Fähigkeit sollte ihm im weiteren Berufsleben viele Vorteile bringen. Wie viele andere auf der stattfindenden Party erfüllte ihn der Geruch von Diesel, der bereits am Montag (P.S. die Woche hat 5 Arbeitstage) wie eine Deo unverrückbar auf der Schlosserkombi lasstete, nicht komplett. Maschinenbau an der TU Chemnitz sollte ihn nach harten Jahren voller Entbehrung zum Mann werden lassen. Nach dem Abschluss erfolgte der Einsatz über seinen Arbeitgeber bei VW - für ihn Zeit, den Sozialismus wieder zu entdecken.

Carlo war immer ein Freund der Natur, ein Outdoorer und Kämpfer. Ob am Gardasee mit einem Weltempfänger auf dem Lenker im unwegsamen Gelände herumgescheucht von Olaf, oder als Wanderer auf Korsika mit Leo in anschließender Segeltour, auf dem Rennsteig bei 42 km lockerem Jogginglauf im tollen Thüringen oder als Motorradfahrer in fernen Ländern. Immer versuchte er die Natur intensiv zu erleben und fernab von jeder Kommerzialität seinen Leben zu genießen. Kulinarisch ist Carlo genauso naturverbunden wie in seinem Reisedrang. Zaziki mit dem besonderen Zusatz ausgewählter Knoblauchzehen oder besser -knollen oder die berühmte Teemischung zum Skifahren ala Carlo erzeuge sofort mollig warmes Kribbeln. Ich möchte ihm danken für eine wundervolle Freundschaft und freue mich, euch sein Detail zur Party bekannt geben zu dürfen.

  1. Schlösser gibt es wie Sand am Meer. Aber nur eins in der Nähe von Dresden war unserem Anspruch gut genug.

  2. Eine gute Unterkunft wollen wir euch anbieten. Dazu bitten wir euch um Rückmeldung, was genau gewünscht wird. Die Plätze sind begrenzt. Weiter zur Anmeldung.
  3. Mittelalter: Schaut mal vorbei unter: http://www.mittelalterkostueme.de, oder http://www.fogelvrei.de

 

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